Natürliche Zahngesundheit

Zahnpflegemittel der Natur

Natürlich gesund im Mund

Auch bei Zahnfleischentzündungen kommt neben einer gesunden Lebensweise der Ernährung eine wichtige Rolle zu. Ballaststoffreiche Rohkost mit hohem Vitamin-Gehalt fördert die Abheilung von Entzündungen, massiert und stärkt das Zahnfleisch und  reinigt  zugleich von bakteriellem Belag. Bei entzündetem und gereiztem Zahnfleisch darf mit der Zahnpflege keinesfalls ausgesetzt werden. Der Zustand des Zahnfleisches würde sich verschlimmern. Kaufen Sie sich regelmäßig alle 4 ‑ 6 Wochen eine neue Zahnbürste und reinigen Sie sie nach jedem Putzvorgang gründlich. Ist das Zahnfleisch entzündet, können auch  einige  altbewährte Heilkräuter erfolgreich eingesetzt werden :

Myrrhe

Neuere Forschungen haben die antimikrobielle, schon bei den Ägyptern zur Einbalsamierung genutzte Wirkung der Myrrhe bestätigt. Als Tinktur kräftigt sie  durch ihre zusammenziehende Wirkung das Zahnfleisch und hemmt  Entzündungen der Mundschleimhaut. Sie besitzt auch eine blutstillende Wirkung. Prothesendruckstellen können ebenfalls damit behandelt werden. Myrrhentinktur wird  dazu unverdünnt auf die entsprechenden Stellen aufgetragen.

Anwendung: Tinktur unverdünnt  auf  Zeigefinger oder Zahnbürste geben und ‑ mehrmals täglich ‑ in das Zahnfleisch einmassieren oder  zum  Mundspülwasser geben

Salbei

Salbei ist sowohl eine bekannte  Gewürz- und Heilpflanze, die  frisch, getrocknet oder als Tinktur bei Entzündungen im Mund  zur  Anwendung kommt.

Salbei

Salbei- Zahnfleischmassage

Reiben Sie Ihre Zähne nach dem Zähne putzen regelmäßig mit einem frischen Salbeiblatt ein. Die antibakterielle Wirkung des Salbeis sorgt für eine gesunde Mundflora und frischen Atem. Anstelle eines Blattes kann selbstverständlich auch eine Tinktur verwendet werden.

Shiva-Zahnpuder

Zerriebenen, getrockneten Salbei  mit Stein- oder Meersalz mischen, auf die Zahnbürste geben.

Propolis – die Waffe der Bienen

Propolis gilt als das stärkstes natürliches Antibiotikum, belegt durch zahlreiche wissenschaftliche Studien.

Im Inneren eines Bienenstockes herrschen  35 Grad  Wärme und eine hohe Luftfeuchtigkeit, bis zu 50.00 Bienen leben hier auf engstem Raum. Das sind ideale Bedingungen für schädliche Keime und Krankheitserreger.

Um diese Gefahr zu bannen, nutzen Bienen Propolis. Sie produzieren es selbst und dichten damit kleinste Einlassöffnungen im Bienenstock ab. Zudem benutzen sie es, um Bakterien, Pilze und sonstige schädliche Keime in ihrer Entwicklung und Verbreitung zu hemmen. Dazu überziehen sie das Innere der Wabenzellen mit einer feinen Propolisschicht, Keime und Erreger haben keine Chance, durch den zarten Film aus Propolis zu dringen.

Propolis wird seit Jahrhunderten als natürliches Heilmittel gegen verschiedene Beschwerden und Krankheitsbilder eingesetzt.

Als Salbenzusatz, Tinktur oder in Mundspüllösungen hat es sich  bei der Behandlung von Zahnfleischentzündungen, Aphten  und bei Prothesendruckstellen bewährt.

Zauberweiss

Verfärbungen an den Zähnen können mit ungespritzten Zitronenschalen behandelt werden, ebenso mit frisch gepflückten, einmassierten Walderdbeeren.

Zahngesund, schlank und glücklich

Die zentrale Rolle der Ernährung für die Gesundheit von Körper, Seele und Geist wird in unserer schnelllebigen Zeit gern unterschätzt. Wir leben „ to go “. Essen ist zur Nebensache geworden.
In der traditionellen chinesischen oder indischen Medizin gilt die Ernährung als Medizin! Genauso bei Hildegard von Bingen, der berühmten Äbtissin und Ärztin des Mittelalters. Gern lassen wir Dich teilhaben an den selbsterprobten Tipps unserer „schlank und fit-“ Gruppe im Praxisteam. Interessant ist, daß die Mundgesundheit wie von selbst mitinbegriffen ist.

Apfelbaum

Kehre zu drei Hauptmahlzeiten zurück!

4-5 Stunden Essenspause einhalten, dann sinkt der Blutzucker- und Insulinspiegel, die Fettzellen werden geöffnet. Auch der ph- Wert im Mund fährt keine Achterbahn mehr wie beim Dauersnacking und der Zahnschmelz wird nicht ständig durch Säure angegriffen.

Mach Dir bewußt, was Du ißt und genieße es!

Wir setzten dazu die kostenlose Handy App Noom ein, welche die verzehrten Nahrungsmittel analysiert. Beschäftige Dich mit der Zusammensetzung der Lebensmittel und ihrer Herkunft. Es kann durchaus Spaß machen, sich so seiner Gewohnheiten bewußter zu werden und auch das Essen mehr zu genießen. Stell Dich möglichst einmal am Tag selbst in die Küche. Das Internet bietet mit Kochvideos heute viele Hilfestellungen. Verwende hochwertige Öle mit den gesunden Omega-3-Fettsäuren. Oliven -und Rapsöl für die heiße, kaltgepresstes Raps-, Lein- oder Wallnußöl für die kalte Küche. Es ist übrigens unnötig auf „fettarme“, „light“ oder „no fat“ Produkte auszuweichen, ein bedachter Umgang mit hochwertigen Fetten und Ölen reicht völlig.

Kann denn Zucker Sünde sein?

Zucker wirkt stimulierend auf die Bauchspeicheldrüse und veranlaßt diese, Insulin freizusetzten. Insulin ist das Hormon der Einlagerung. Viel Insulin bedeutet, daß unser Stoffwechsel auf Einlagerung gepolt ist, Abnehmen ist dann unmöglich. Kohlenhydrate, die schnell aufgenommen werden, verursachen einen schnellen und hohen Blutzuckeranstieg, eine massive Insulinausschüttung und nach 2 bis 2,5 Stunden einen raschen Blutzuckerabfall mit Hungergefühl. Der Griff zum Snack ist vorprogrammiert, die Zahnbürste nicht immer griffbereit.

„Was bin ich satt und zufrieden“- Verzehr von Vollkorn- und Ballasttstoffen

Ballaststoffe quellen im Magen auf und sorgen so für eine deutliche Verstärkung des Sättigungsgefühls. Sie finden sich in allen Getreidesorten, in einigen Müslis, in Vollkornnudeln, in Gemüse, Salat, Hülsenfrüchten, Beeren… Die Stärke aus Vollkornprodukten wird langsamer freigesetzt, die Blutzuckerkurve bleibt flach, das Sättigungsgefühl durch die Ballaststoffe hält länger an. Stimmungsschwankungen verringern sich. Kauaktive, ballaststoffreiche Kost stärkt selbstverständlich Zähne und Zahnfleisch.

Regelmäßig Bewegung senkt das Hungergefühl

Bewegung verbrennt nicht nur mehr Kalorien, sondern der Hunger ist auch deutlich weniger, die Versuchung zum Schokoriegel geringer, der Körper produziert eigene Glückshormone.

Quellen:
-Leichter leben in Deutschland / So geht schlank Die Anleitung
-Pierre Frankh: Wünsch Dich schlank / Koha -Verlag